Rom 2018 – Bericht von Laurenz

‚Romwallfahrt‘, das ist wohl ein Begriff, den ich für lange Zeit in Erinnerung behalten werde… Doch bevor ich in diesem Text alles das was passiert ist aus meiner Sicht nacherzähle, halte ich es für besser, die wichtigsten und besten Erlebnisse, an die ich mich erinnere, aufzuschreiben.
Die Temperatur
Ich fange mit dem einzigen negativen Punkt an. Klar, ich hatte erwartet, dass es heiß werden würde, aber Temperaturen in diesen Ausmaßen waren echt ein Erlebnis und sauanstrengend.
Massenveranstaltung
Hinzu kommt, dass man ja nicht alleine in Rom war sondern zusammen mit ca. 60 000 anderen Ministranten: Menschenmassen, Warten, ein Gedrücke und Gewusel und Schlangen überall.
McDonalds
Nachdem ich jetzt alle negativen Punkte auf meiner Liste abgehakt habe komme ich nun zu den positiven. Als Hintergrund wissen hierfür muss einem klar sein, dass ich unter einer Gluten-Unverträglichkeit leide, d.h. ich kann keine Produkte mit Mehl zu mir nehmen. Deshalb fragte ich mich schon seit Ewigkeiten wie es bei McDonalds schmeckt und warum alle so darauf abfahren.
Nach ein paar Tagen in Rom kamen 2 andere Minis auf mich zu und erzählten mir, sie hätten im McDonalds glutenfreie Burger gefunden. Ich habe sie natürlich direkt probiert, danach zwar immer noch nicht verstanden, was alle immer mit McDonalds haben, aber ich hatte etwas zu essen und war allein deshalb superglücklich. 🙂
Die Stadt Rom
Allein schon wegen all der Besichtigungen hat sich Rom gelohnt. Die vielen Sehenswürdigkeiten haben unseren Aufenthalt sehr interessant werden lassen und ich denke nicht, dass sich eine andere Stadt mit Rom in diesem Punkt so schnell messen kann.
Die Papstaudienz
Ob man diesen Punkt jetzt positiv oder negativ sieht ist einem selbst überlassen… Ich selber habe gemischte Gefühle bei dieser Erinnerung.
Wie dem auch sei: wir standen 3h in der Schlange zur Personenkontrolle, da wir uns leider in die lahme linke Schlange und nicht in die zügige rechte Schlange des Petersplatzes gestellt hatten. Die Sonne brannte gnadenlos vom Himmel und es wollte einfach nicht vorangehen. Um uns herum wurde Wasser verteilt, damit die Leute nicht umkippten (half aber nur bedingt..). Trotz der vielen ätzenden Dinge im Vorfeld der Audienz, kann man es positiv sehen: ich habe für ganze 2 Sekunden den Rücken des Papstes gesehen 🙂
Die Minis
Nicht zuletzt war Rom eine tolle Zeit, weil es so nett und lustig mit unserer Gruppe war.

Laurenz