Katharinas Rombericht

Am 29.07.2018 fuhren wir, 22 Ministranten von Sankt Stephan Arlen mit noch weiteren Ministranten aus der Seelsorgeeinheit Aachtal mit einem Bus zur diesjährigen Romwallfahrt nach Italien. Das Motto dieser Romwallfahrt lautete “Suche Frieden – und jage ihm nach!“
Ich habe mich von Anfang an sehr darauf gefreut mit der “gelben Gefahr“ aus Arlen Rom unsicher zu machen, dies gelingt uns natürlich wie jedes Mal.

Wenn ich eins aus der Zeit in Rom gelernt habe, dann ist es, dass Rom sehr warm ist und man an manchen Orten niemals ohne eine volle Trinkflasche und Kekse sein sollte! Trotz der Wärme war es ein unglaublich tolles Erlebnis. Wenn ich das nächste Mal wieder mitgehe (was ich auf jeden Fall tun werde), lade ich mir eine Schrittzähler App herunter, denn es hätte mich wirklich interessiert wie viele Schritte wir allein am Montag beim/im Petersdom machten!
Die Tage in Rom waren ziemlich anstrengend und lang, aber die Erfahrung, die ich dabei sammelte, würde ich niemals gegen etwas tauschen wollen, genauso wenig, wie die Zeit mit der “gelben Gefahr“ auch verrückte Familie genannt. Zusammen sind wir je Fahrt über 12 Stunden nach Rom & zurück gefahren, haben Rom und den Vatikan entdeckt, sind zusammen lange, aber immer unterhaltsam an Warteschlangen der Sehenswürdigkeiten (wie Engelsburg, Katakomben usw.) angestanden und haben natürlich unsere typischen Arlener Ministrantenlieder in U-Bahn und Co. gesungen.

Mir persönlich hat der Dienstag & Mittwoch am besten gefallen. Am Dienstag waren wir beim Eröffnungsgottesdienst in „St. Paul vor den Mauern“, dann stärkten wir uns mit vielen anderen Ministranten aus der Erzdiözese Freiburg im Gianicolo. Die Stimmung dort war sehr schön und lustig. Am Nachmittag ging es dann zur Papstaudienz und ich würde sagen, für diese Stimmung und dem Erlebnis, den Papst so nahe gesehen zu haben, haben sich 2,5 Stunden anstehen gelohnt! Da es sehr warm war, haben wir alle Abkühlung (Feuerwehrschlauch – Wasser) bekommen. Es war sehr interessant zu sehen, wie sich Ministranten aus der ganzen Welt auf dem Petersplatz versammelten und zusammen den Papst begrüßten.

Wie ich bereits sagte, war der Mittwoch ebenfalls einer meiner „Favoriten“. Wir fuhren in die Partnerstadt „Ardea“, die wir zuerst besichtigten. Somit sahen wir auch ihre alte Kirche und die Sündensäule davor, die man umarmen muss, damit alle Sünden vergeben sind. Nach der Besichtigung fuhren wir zum Strand und blieben dort für mehrere Stunden. Es war toll etwas ausruhende Zeit mit den anderen Ministranten zu verbringen.

Ich werde mich noch in einigen Jahren mit einem glücklichen Gesicht an diese Zeit zurück erinnern können und freue mich, wenn ich in vier Jahren wieder mit dabei sein darf!