Rom 2018 von Maike

Ich hatte die große Ehre ein drittes Mal bei den Arlener Minis in Rom mit dabei zu sein, wofür ich mich jetzt schon einmal bedanken möchte.
Allerdings macht sich irgendwann doch schnell bemerkbar, dass man älter geworden ist.
Denn so schnell wie die Tage in Rom vergehen, so anstrengend sind sie auch.
Mein großer Respekt daher an Charlotte, die schon oft mit dabei war und auch beim nächsten Mal sicher wieder mitfährt 😉
Nach unserer Ankunft im Hotel ging es auch schon gleich los mit der Fahrt in die Stadt. Durch unser volles Programm haben wir uns entschlossen, die Kuppel gleich am ersten Tag zu besichtigen. Doch schon nach wenigen Minuten auf dem Petersplatz in der prallen Sonne wurde einem bewusst, was einen diese Woche erwarten würde.
Wer Angst hatte, man würde die kommenden Tage sein Sportprogramm verpassen, der war nach dem Anstieg auf die Peterskuppel still, da man oben nach den gefühlt ewig andauernden Stufen erstmal wieder richtig Luft holen konnte.
Belohnt wird die Anstrengung natürlich mit einem tollen Ausblick über Rom.

Nach diesem und in den kommenden Tagen hat man sich bereits schon kurze Zeit nach Verlassen des Hotels wieder auf die Dusche gefreut.
Der Erfinder des Satzes geteiltes Leid ist halbes Leid, ist wohl noch nie mit tausend anderen Pilgern bei 37 Grad eng aneinander stehend für drei Stunden angestanden, um den Papst zu sehen.
Denn auch wenn alle das gleiche Leid teilen, dass einem der Schweiß läuft, ist es trotzdem nicht schöner, wenn es die Menge um einen herum auch tut…
Umso mehr haben sich alle auf unseren Ausflug ans Meer bei Ardea gefreut.

Eine weitere Abkühlung gab‘s am nächsten Tag,
unterhalb Roms in den Katakomben bei frischen 18 Grad.
Neu waren für mich das virtuelle Museum, bei dem man unter einen transparenten Boden
eine Ausgrabung des alten Roms sehen konnte, sowie die Besichtigung der Engelsburg.

Die Highlights der Woche waren zum einen die Freude darüber, dass es tatsächlich glutenfreie Burger bei McDonald‘s gibt und die Tatsache, dass sich die „gelbe Gefahr“ nicht nur durch ihre T-Shirts bemerkbar macht, sondern auch über lautstarke Gesänge in der Metro, die von einem kleinen Dörfchen am Oberholz erzählen.
Mein ganzer Stolz!

Auch wenn diese Wallfahrt definitiv eine der wärmsten war, hat sie mir trotzdem sehr viel Spaß gemacht.
Ich hoffe, dass die Jüngeren, die dieses Jahr zum ersten Mal mit dabei waren, in vier Jahren mit großer Freude ein weiteres Mal bei den Arlener Minis in Rom vertreten sind. Denn auf diese Art eine Stadt zu erkunden ist schon etwas ganz besonderes.

Vielen Dank dafür!

Maike

P.S.: Pyrotechnik ist kein Verbrechen!