Rom 2018 von Pascal de

Die Romwallfahrt 2018 war, wie auch schon 2014, ein einzigartiges Erlebnis, dieses Mal in einem noch größeren Ausmaß. Jetzt konnte ich sogar mit Pilgern Tücher tauschen, die kein deutsch sprachen.

Und dass die Stadt in einem Schwung mit so vielen Leuten zusätzlich belastet war, merkten wir nicht nur an den ständig überfüllten Straßen um den Petersplatz oder anderer Sehenswürdigkeiten, sondern auch am stetig überlastetem Handy-Netz.
Jeder Pilger wollte schließlich seine Erfahrungen sofort mit der eigenen Familie oder der ganzen Welt übers Internet teilen,
und man hörte somit (vor allem von den Jüngeren) immer wieder Beschwerden darüber, dass das Internet viel zu langsam sei.
Als Rom-”Veteran” war das für mich nicht so ein großes Problem, ich hatte ja alles bereits 2014 gesehen und konnte somit meinen
Drang meine Erlebnisse zu teilen mindestens bis zum Hotel zurückhalten. Dort waren wir mit WLAN versorgt, und es war kein
Problem sich mit seiner Familie auszutauschen, die zuhause im (fast) gleichheißen Deutschland saß.

Denn nach den Internet-Problemen war das größte Übel eindeutig die Hitze, die sich erst kurz vor der Abfahrt aus Rom zu verabschieden schien.
Während wir die Woche über “gesegnet” waren mit Temperaturen, die dann doch schon mal die 40°C erreichten, begann es beim Warten auf den Bus am Freitagabend zu regnen und die Temperaturen sanken sogar unter 30°C.
Man könnte ja meinen immerhin mussten wir nicht in der Hitze stehen und dann hätte man auch Recht. Aber wenn man, wie wir, den ganzen Tag mit schnellem Laufen beschäftigt ist, um entweder die Touristenführerin nicht zu lange warten zu lassen oder die nächste Metro zu erwischen, dann hätte man diese Temperaturen lieber an anderen Tagen gehabt.
Wenn Charlotte einem sagt, “heute haben wir viel vor!”, es 10 Uhr ist und man aus dem Bus heraus auf dem Thermometer draußen eine “32” erkennen kann, dann war einem klar, heute ist ein “schöner” Tag.
Auch wenn die Romwallfahrt 2018 in diesem Bericht nach einer negativen Erfahrung ausschauen mag, und ich gar nicht erst das Gedränge bei der Papstaudienz erwähnt habe, stand doch das Positive für jeden Einzelnen im Vordergrund.
Von interessanten Führungen, zu schönen Sehenswürdigkeiten,
nette Begegnungen mit anderen Pilgern über Wettgröhlen
in der Metro (ALLES AUSSER ARLEN IST S******E!)
und ständige Partylaune, war die Romwallfahrt 2018 mindestens genauso gelungen wie die 2014, auch wenn ich mir für nächstes Mal für die dann Älteren hoffe, dass die Kleinen besser mit aufspringen, wenn probiert wird Stimmung zu machen.

Zum Abschluss noch ein riesen Dankeschön an Charlie,und viel Spaß dir beim nächsten Mal!

Pascal de