Rombericht von Marco W.

Für mich war es die erste Romwallfahrt. Letztes Mal war ich leider noch etwas zu jung. Es begann für uns in Arlen am Samstagabend mit dem Aussendungsgottesdienst in Rielasingen.
Als am Sonntagabend der Bus ankam waren alle anderen Pfarreien, die mit uns gefahren sind schon im Bus gewesen. Ich fand es etwas schade, dass alle weit verstreut im Bus saßen und nicht bei ihren Pfarreien saßen. Als wir diese Zerstreuung wieder etwas in seine Ordnung bringen wollten, hat keiner mitgemacht und keiner wollte auch nur eine Reihe nach vorne aufrücken.
Die Fahrt verlief für mich sehr anstrengend. Durch den wenigen Platz und der kontinuierlich schlechter werdenden Luft konnte ich fast gar nicht schlafen. In meiner Verzweiflung hab ich es auf dem Boden probiert, wodurch ich ein bisschen schlafen konnte.

Am ersten Tag nach der Ankunft
sind wir direkt mit dem Bus in die Stadt gefahren bis zur U-Bahnstation. Mit der sind wir dann bis zum Vatikan gefahren.
Am Vatikan konnte sich unsere Gruppe (wenn auch erst beim zweiten Versuch) in die Schlange „einschleusen“. Dadurch kamen wir recht schnell hinein und genossen die Aussicht vom Petersdom.

An den weiteren Tagen hatten wir auch den ganzen Tag volles Programm, welches von Charlotte sehr gut organisiert wurde.
Am Freitag nach dem Abschlussgottesdienst hieß es dann Abschied nehmen. Wir kamen recht schnell dran und konnten die Stadt mit dem Bus verlassen.
Auf der Rückfahrt konnte ich deutlich besser schlafen, da ich sehr müde von dem vollem Programm und den langen Nächten war. Vor der Abfahrt haben die Arlener für Ordnung im Bus gesorgt und geschaut, dass wir zusammen sitzen konnten. Die Luft war sehr stickig aber das war man inzwischen gewohnt.
Zusammenfassend war es eine sehr schöne Zeit, in der wir sehr viel gesehen und erlebt haben.